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Kniescheibenrückfläche

Mit dem Ersatz des femoropatellaren Gleitlagers (Kniescheibenrückfläche und entsprechende Oberschenkelgelenkfläche) wurde schon Ende der 70er Jahre begonnen und zum damaligen Zeitpunkt akzeptable Ergebnisse erzielt.
Die isolierte Zerstörung des Femoropatellargelenkes (z. B. Kniescheibentrümmerbruch) ist jedoch so selten, dass auch von der Industrie nur wenige Anstrengungen unternommen wurden, die Prothesen ständig zu verbessern.
Einige Spezialisten (z.B. Prof. Cartier, Paris) arbeiteten jedoch weiterhin an der Verbesserung und konnten eine gewisse Überlebensrate der Prothesen, die teilweise bis zu 20 Jahren ging, nachweisen.

Unsere Philosophie ist der Oberflächenersatz allein der zerstörten Gelenkfläche, um somit nicht die funktionierende, unzerstörte Gelenkfläche "opfern" zu müssen.

Da auch die Industrie die Prothesenfunktionalität verbessert hat, gibt es jetzt neue Prothesen, die die Anatomie besser berücksichtigen. Des Weiteren gibt es deutliche Verbesserungen der Implantationsinstrumentarien.
Entscheidend bei Ersatz des femoropatellaren Gleitlagers ist zusätzlich die anatomische Rekonstruktion des Streckapparates, um somit einen spannungsfreien Lauf der Prothese zu gewährleisten. Zusätzlich ist aufgrund der geringen Knochenresektion bei einer fortschreitenden Arthrose der Wechsel auf einen Oberflächenersatz des Kniegelenkes technisch nicht sehr schwierig.